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Topografische Karte Lipperode
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Lipperode
Doch was ereignete sich tatsächlich? Im Dezember 1812 befanden sich Teile der französischen Armee und auch das Bataillon Lippe auf dem Rückzug von Kowno (Ort im Süden Litauens) über Gumbinen nach Tilsit. Es war Winter und natürlich sehr kalt, die Straßen waren glatt und verdreckt, die Flucht wenig organisiert. In diesem Durcheinander befanden sich auch etliche Wagen mit der französischen Kriegskasse. Die erschöpften Pferde schafften es nicht, die Wagen eine steile Anhöhe heraufzuziehen. Die Wagen wurden zurückgelassen. Den Lippern tat dies natürlich leid, und man rettete doch noch zwei bis drei Wagen, die unter Bewachung weitertransportiert wurden. Beim ersten Wagen waren unter anderem die Soldaten Seiger und Veit (Feith) aus Lipperode. Unterwegs wurden sie von Franzosen überfallen und die Geldwagen geplündert. In einem unbeobachteten Moment erbeuteten die Bewacher ein Fässchen mit 100.000 doppelten Napoleon d’or, teilten sich den Betrag und behielten ihn. Bei einem weiteren Gefecht verloren sie den Soldaten Veit, den man niemals wieder sah. Der verbliebene Teil der Kriegskasse wurde an die Lippische Regierung in Detmold über den Hauptmann Falckmann abgeliefert. Dies geht aus einem Brief des Corporals Seiger vom 22. August 1814 an die Hochfürstliche Vormundschaftliche Regierung in Detmold hervor. Gegen den Hauptmann wurde beim Hochfürstlichen Militärgericht wegen einer Forderung von 500 Goldgulden geklagt. Bei dem Soldaten und späteren Corporal Seiger handelte es sich offenbar um den Schneidergesellen Friedrich Andreas Seiger, geboren am 19. Juli 1792, aus Lipperode Nr. 40, den zweiten Sohn des Johann Diedrich Martin Seiger, der als Füsilier bei der 3. Landwehr-Compagnie unter Lieutenant Klostermeier diente.
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Über diese Karte
Name: Topografische Karte Lipperode, Höhe, Relief.
Durchschnittliche Höhe: 78 m
Minimale Höhe: 70 m
Maximale Höhe: 84 m
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Hörste
Deutschland > Nordrhein-Westfalen > Kreis Soest > Lippstadt > Hörste
Durchschnittliche Höhe: 84 m
