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Topografische Karte Orestiada

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Orestiada

Der Ort Rizia (gr.:Ρίζια) befindet sich 20 Kilometer nördlich von Orestiada und liegt direkt am Nebenfluss des Evros, dem Ardas. Diese Lage führt zur jährlichen Ausrichtung des "Jugendfestivals Ardas", welches nationale Beachtung findet, und dem jährlichen Kulturfest des Maises. In ungefähr 600 Metern Entfernung von Rizia und am nordöstlichen Ortsrand, dem Gebiet, welches "Tsagia" genannt wird, wurden in den Jahren 1987–1989 archäologische Ausgrabungen durchgeführt, welche beweisen, dass das Gebiet bereits im 9. und 8. Jahrhundert v. Chr. besiedelt worden war. Die archäologischen Arbeiten brachten einen Tumulus zu Tage der einen Querschnitt von 30 Metern und eine Höhe von 7 Meter hat. Der Boden dieser Grabstätte ist aus Holz. Weitere Funde waren keramische und hölzerne Karaffen und Behälter. In der Nähe des Tumulus hat man eine Grabstätte aus der Zeit von 190 bis 211 n. Chr. gefunden. In dieser fand man eine rechteckige Vertiefung mit verbrannten Wänden, welches auf ein Feuerbegräbniß schließen lässt, da man auch Reste des Verstorbenen gefunden hat. Weiterhin fand man innerhalb dieser Grabvertiefung gläserne Vasen, Eisennägel und einen Tisch aus Ton sowie zwei Kupfermünzen, von denen eine aus Adrianopel und der Epoche des Septimius Severus (193–311 n. Chr.) stammt. Auf der einen Seite der Kupfermünze ist der Kopf des Kaisers und auf der anderen die Drei Flüsse Evros, Ardas und Tountza mit dem Schriftsatz Adrianopel versehen. Grabmäler der alten Dorfkirche, welche Datierungen aus den Jahren 1800 bis 1850 aufweisen, zeigen, dass der Ort mindestens seit dem Jahr 1800 besteht. Im Jahr 1815 erhielt das Dorf eine Ikone der Heiligen Erzengel Michael und Gabriel von den Bewohnern des Ortes Karagac. Diese Ikone machte aus dem Dorf einen Wallfahrtsort, wo jeden Winter zum 8. November, Leute zur Anbetung der Ikone kommen. Rizia wurde im Balkankrieg vollkommen zerstört. So waren Häuser, die Schule und die Kirche vollkommen verbrannt, infolge dessen 1914, 16 Familien aus dem Ort flohen. In Rizia kamen um 1920 ca. 18 Griechische Flüchtlingsfamilien aus Adrianopel und fanden eine neue Heimat. Im Zweiten Weltkrieg vereinigen sich die meisten Bürger der Ortschaft, flüchteten in die Berge und führten einen Partisanenkrieg gegen die deutschen Besatzer.

Wikipedia (CC-BY-SA 3.0)

Über diese Karte

Name: Topografische Karte Orestiada, Höhe, Relief.

Ort: Orestiada, Δήμος Ορεστιάδας, Regionalbezirk Evros, Region Ostmakedonien und Thrakien, Makedonien - Thrakien, 682 00, Griechenland (41.46308 26.49294 41.54308 26.57294)

Durchschnittliche Höhe: 39 m

Minimale Höhe: 23 m

Maximale Höhe: 95 m

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