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Topografische Karte Großhau
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Großhau
Bodenfunde lassen auf eine erste Besiedlung in den Jungsteinzeit und zur Zeit der Kelten in der Zeit zwischen 1800 und 300 vor Christus schließen. Der Siedlungsraum der Steinzeitmenschen, im heutigen Kreisgebiet von Düren, lag in jener Zeit noch bevorzugt in den fruchtbaren und milden Gebieten der Rur und des Eifelvorlandes. Das riesige, jedoch das Umland um gut 300 Höhenmeter überragende, „Forstgebiet Hürtgenwald“ wurden daher vorher wohl nur als Jagd- und Sammelgebiet angesehen. Man vermutet, dass erst das einsetzende Bevölkerungswachstum und die damit verbundenen Auseinandersetzungen um den Zugang zu technologischen Rohstoffen, eine stetigere Besiedlung hier erforderte. Für die Steinzeitmenschen, hier im Großhauer Waldgebiet, stellte also der Zugang zu den wichtigsten frühtechnologischen Hauptrohstoffen, Silizit (Feuerstein), Quarzit (Stein aus Quarz) und Pyrit (Schwefelkies), einen nicht zu unterschätzenden Standortvorteil dar. Durch das starke Aufschlagen eines Silizit-Steines oder eines Quarzites auf einen Pyrit (aus dem griechischen πυρ pyr für Feuer) erzeugte man Funkenflug, also Feuer. Ein steinzeitliches Feuerzeug beinhaltete also einen harten Schlagstein (Silizit, Quarzit) und einen funkensprühenden, eisen- und schwefelhaltigen Stein (Pyrit). Auch waren die Silizit-Gesteine, (Feuersteine) die Grundlage für fast jedes der steinzeitlichen Werkzeuge oder Waffen (Messer, Axt, Pfeilspitze, Schaber …). Feuerstein und Pyrit wurde in Großhau hauptsächlich im nördlichen Waldgebiet abgebaut. Neben den alten, mittlerweile überwucherten Gruben, zeugt heute noch der Gebietsname des Abbau- und Verarbeitungsgebietes – Katzenknipp – von der wirtschaftlichen Bedeutung für unsere Vorfahren. Die alte Bezeichnung für Pyrit war nämlich Katzengold.
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Über diese Karte
Name: Topografische Karte Großhau, Höhe, Relief.
Durchschnittliche Höhe: 345 m
Minimale Höhe: 215 m
Maximale Höhe: 404 m
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