Topografische Karte Teuchern
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Teuchern
Teuchern war Hauptort der seit dem 7. Jahrhundert nach und nach angesiedelten Sorben. Wie Tauchlitz, heute im Weißenfelser Stadtgebiet, oder Taucha bei Poserna bedeutet der Name auf altsorbisch feuchter, sumpfiger Ort. Davon leitet sich der Name des Kleinstammes der Tuchari ab, der sich nach der Ansiedlung um Teuchern und entlang der Rippach herausgebildet hatte und deren Hauptort Teuchern war. Es ist zu vermuten, dass die Tuchari auf Befehl karolingischer oder ottonischer Markgrafen oder des Königs selbst eine einfache Ringburg ähnlich Treben bei Dehlitz/Saale anlegten, ein Nachweis existiert jedoch nicht. Die erste urkundliche Erwähnung der Stadt stammt aus dem Jahre 976. Darin schenkt Kaiser Otto II. unter anderem die „in pago Ducharin nominato basilicam“ (die Basilika im Gau Teuchern) der Zeitzer Kirche. Allein die Tatsache, dass Teuchern eine Basilika, also eine feste Kirche besaß, zeigt die Bedeutung des Ortes zur damaligen Zeit. Verschenkt wurde aber nur die (Haupt-)Kirche, Ort und Höhenburg blieben kaiserliches Eigentum. Das wird durch eine Schenkungsurkunde König Heinrichs III. von 1042 bestätigt, wo das geschenkte Gut als im Burgward Teuchern gelegen beschrieben wird. Bald muss der König Teuchern aber weitergegeben haben. Um 1070 tauscht der Markgraf der Nordmark, Udo von Stade, seinen Besitz um Groitzsch und Profen, wozu auch Teuchern gehört, mit dem Grafen Wiprecht aus dem Belsemgau. Hierbei wird in der Pegauer Chronik ein Bethericus de castello Tuchin im Dienst von Wiprecht von Groitzsch erwähnt. Somit ist das Teucherner Ministerialengeschlecht seit 1070 nachgewiesen. Sie verwalteten Burg und Ort Teuchern. Den Kampf zwischen König Heinrich IV. und Gegenkönig Rudolf nutzt Wiprechts Rivale Ekbert von Braunschweig, Markgraf von Meißen, um Teuchern 1080 zu besetzen. Beim Gegenstoß des Königs nach der verlorenen Schlacht von Mölsen eroberte Wiprecht die Burg im Dezember 1080 zurück.
Über diese Karte
Name: Topografische Karte Teuchern, Höhe, Relief.
Ort: Teuchern, Burgenlandkreis, Sachsen-Anhalt, 06682, Deutschland (51.08204 11.88215 51.16691 12.10789)
Durchschnittliche Höhe: 196 m
Minimale Höhe: 98 m
Maximale Höhe: 305 m
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Kleinhelmsdorf
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Himmelreich
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Dorndorf
Deutschland > Sachsen-Anhalt > Burgenlandkreis > Laucha an der Unstrut
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Durchschnittliche Höhe: 150 m
Gernstedt
Deutschland > Sachsen-Anhalt > Burgenlandkreis > Lanitz-Hassel-Tal
Durchschnittliche Höhe: 206 m
Meyhen
Deutschland > Sachsen-Anhalt > Burgenlandkreis > Naumburg (Saale)
Durchschnittliche Höhe: 219 m
Punschrau
Deutschland > Sachsen-Anhalt > Burgenlandkreis > Naumburg (Saale)
Durchschnittliche Höhe: 232 m
Schweigenberge
Deutschland > Sachsen-Anhalt > Burgenlandkreis > Freyburg (Unstrut) > Zscheiplitz
Durchschnittliche Höhe: 164 m
Zscheiplitz
Deutschland > Sachsen-Anhalt > Burgenlandkreis > Freyburg (Unstrut)
Durchschnittliche Höhe: 177 m
Burgheßler
Deutschland > Sachsen-Anhalt > Burgenlandkreis > An der Poststraße
Burgheßler ist ein Kirchdorf mit ehemaligem Rittergut, acht Kilometer nordöstlich von Eckartsberga, im Tal des Haselbaches gelegen. Das Dorf liegt an der Kreisstraße 2236 zwischen Hohndorf und Klosterhäseler am Südrand eines Ausläufers der Finne (Höhenzug).
Durchschnittliche Höhe: 242 m
Gößnitz
Deutschland > Sachsen-Anhalt > Burgenlandkreis > An der Poststraße
Durchschnittliche Höhe: 243 m
Großjena
Deutschland > Sachsen-Anhalt > Burgenlandkreis > Naumburg (Saale)
Durchschnittliche Höhe: 143 m
Eckartsburg
Deutschland > Sachsen-Anhalt > Burgenlandkreis > Eckartsberga
Die Eckartsburg, auch Eckartsberga genannt, ist eine teilweise erhaltene Höhenburg und liegt auf einem Bergrücken der Finnelandschaft, genauer am südlichen Rand von Ausläufern des Finne-Höhenzuges, oberhalb der Kleinstadt Eckartsberga im Burgenlandkreis, im Naturpark Saale-Unstrut-Triasland, nahe der…
Durchschnittliche Höhe: 234 m
Burg Wendelstein
Deutschland > Sachsen-Anhalt > Burgenlandkreis > Memleben
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Durchschnittliche Höhe: 125 m
Wennungen
Deutschland > Sachsen-Anhalt > Burgenlandkreis
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Durchschnittliche Höhe: 147 m
Hassenhausen
Deutschland > Sachsen-Anhalt > Burgenlandkreis > Naumburg (Saale)
Durchschnittliche Höhe: 225 m
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Durchschnittliche Höhe: 282 m
Wethau
Deutschland > Sachsen-Anhalt > Burgenlandkreis > Wethau > Wethau
Bemerkenswert ist die den Ort auf einer Anhöhe deutlich überragende Dorfkirche Wethau vom Anfang des 19. Jahrhunderts. Als Kulturdenkmal Beachtung findet auch das Hoftor am Gebäude Friedensstraße 20. Das 1667 errichtete, 1791 renovierte Tor ist mit Inschriften und figürlichen Reliefs geschmückt.
Durchschnittliche Höhe: 154 m
Gernstedt
Deutschland > Sachsen-Anhalt > Burgenlandkreis > Lanitz-Hassel-Tal
Durchschnittliche Höhe: 206 m
